Weltgebetstagsfeier in Ongata Rongai

Anfang März feierten die Mädchen in Ongata Rongai einen Gottesdienst zum Weltgebetstag.

Das Mädchen, das als Kirchenvorsteherin in der kleinen Gemeinde agiert, leitete die Vorbereitung, bei der es sehr lebendig zuging und alle Teilnehmerinnen ihre Gedanken einbrachten. Die Weltgebetstagsordnung aus Ägypten inspirierte zu vielen eigenen Ideen. Gerne übernahmen die acht Mädchen ihre Rollen, versetzten sich in das Leben der ägyptischen Frauen und Mädchen und bereiteten sich äußerlich wie innerlich gut vor.

Die Mühe hatte sich gelohnt. Voller Erwartung kam die gesamte Ongata Rongai Gemeinde zusammen. Lieder, Gebete, biblische Geschichten, darstellendes Spiel - es wurde mit großer Aufmerksamkeit gefeiert.

Während der Predigt war es mucksmäuschenstill, was nicht bei jedem Prediger der Fall ist. Aber Lattifah sprach in all ihren Beispielen die Lebensrealität der PLCC Mädchen an. So fand sich jede in dem Genannten. Alle haben Schlimmes erlebt. Aber Gott ist ihnen beigestanden und hat sie begleitet. Die Sorgen, die sich die Mädchen um ihre Familienangehörigen machen, kamen zur Sprache und die Probleme, die manche in der Schule haben. Aber dass sie alle in die Schule gehen und lernen können, ist Gottes Fürsorge zu verdanken. Deshalb sollten sie fleißig lernen und auf Gott vertrauen. Dann werden sie als Erwachsene Wertschätzung erfahren und sich in die Gemeinschaft einbringen können.

Fröhlich singend zog die Gemeinde zum Abschluss aus der kleinen Kirche. Kinder wie Erwachsene waren tief berührt.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, denn zu einem Festtag gehört zwingend ein Festessen. In aller Frühe hatten die Hausmütter alles vorbereitet. Es gab Pilau (Reis mit Fleisch) mit Kachumbari (Tomaten mit Zwiebeln), dazu Mango und eine Limonade. - Und es war so viel da, dass aller Appetit gestillt werden konnte.